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In der Rubrik Wanderbücher finden Sie eine kleine Auswahl an interessanter Literatur zum Thema Wandern in Franken.

 

Wandervorschlag März 2007 Drucken E-Mail
Bewertung: / 26
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Halbtagswanderung in der Hersbrucker Alb


Bahnhof Hohenstadt - Eschenbach - Geißkirche - Düsselbacher Wand - Lochfels - Vorra - Pegnitztal - Eschenbach - Bahnhof Hohenstadt

Weglänge: 10 km.

Reine Gehzeit: Gut 3 Stunden.

Start und Ziel: Bahnhof Hohenstadt. Stündlich eine Regionalbahn auf der Strecke Nürnberg -Hersbruck-Neuhaus/Pegnitz.

Gelände: Längerer teils steiler Anstieg zur Geißkirche. Dann Wald- und Felsenpfad. Teils steiler Abstieg. Rückweg ab Vorra bequem im Pegnitztal (sonnig).

Karte: Appelt Wanderkarte Hersbrucker Schweiz im Maßstab 1 : 35 000  oder Fritsch Wanderkarte Naturpark Fränkische Schweiz Blatt Süd im Maßstab. 1 : 50 000.

Empfohlene Jahreszeit: Zeitiges Frühjahr (bevor das Laub an den Bäumen austreibt) und Mitte Oktober bis Anfang November.

 

Diese Wanderung ist nicht groß, doch abwechslungsreich; sie fordert von uns im ersten Teil einige Schweißtropfen ab. Lohn der Mühe ist ein schöner Bergpfad im Buchenwald mit spannenden und aussichtsreichen Felsgruppen. Diese Felsen werden auch gern von Kletterern erstiegen. Wir begnügen uns mit dem an sich ungefährlichen Wanderweg. Natürlich soll man an den Aussichtsfelsen etwas aufpassen, vor allem, wenn Kinder dabei sind. Die schönsten Aussichtsstellen sind die Geißkirche, an der man nach Alfalter und Großviehberg blickt und der Lochfels, an dem man nach Düsselbach hinunterschaut. Natürlich sieht man beidemale auch die unten im Tal sich schlängelnde Pegnitz fließen, jeweils aus einem anderen Blickwinkel.

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Abb. 1: Von Ahornherbstlaub eingerahmt: Die Pegnitz beim Bahnhof Hohenstadt

So „abenteuerlich“ der Wanderweg bis Vorra ist, so harmlos und gemütlich verläuft der Rückweg unten im Flusstal. Dabei blicken wir zu den Felsen am Hang hinauf, die wir im ersten Teil der Wanderung erstiegen haben. Einkehrmöglichkeiten finden wir in Eschenbach (eine davon ist unten näher beschrieben), in Vorra und - mit einem kleinen Abstecher über die Pegnitz weg - in zwei Gashöfen in Alfalter (Gasthof Goldener Stern und Gasthof Stiegler, zu letzterem siehe unter www.gasthof-stiegler.de).

 

 

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Abb. 2: Eschenbach hat seinen dörflichen Charakter gut erhalten

Wegbeschreibung

Am Bahnhof Hohenstadt geht man vor dem Bahnhof nach links und auf einem Teersträßchen am alten Bahnhofsgebäude vorbei. An der folgenden Gabelung folgen wir dem geteerten Wiesenweg rechts mit verschiedenen Markierungen, unter anderem mit einem „Roten Kreuz“. Bei der Brücke über die Pegnitz kommen wir nach Eschenbach, wo wir nach rechts in den Ort hineinwandern. Nach etwa 200 Metern biegen wir links ab. Ein Schild zeigt hier zum Gasthof  Engel (Lehr). Auch diverse Markierungen sind vorhanden, die uns erst am Gasthaus Lehr vorbei und dann- kurz nach rechts und dann - immer noch im Ort- in einem Tal nach links weiter führen.

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Abb. 3: Erste Ausblicke oberhalb von Eschenbach in Richtung Pegnitztal

Nach dem Ortsende nach Passieren eines Gartengrundstücks müssen wir bei einem links abzweigenden „Privatweg“ gut aufpassen. Wir biegen hier mit den Markierungen Grünstrich und Roter Ring (unser maßgebliches Zeichen!) für wenige Meter nach links ein, gehen aber nicht in dem  Privatweg weiter, sondern steigen gleich bei einer Bank rechts auf einem etwas steilen Fußpfad zu einer Wiese hoch, an deren linkem Rand wir zu einem Wochenendhaus hin laufen. Dort geht es als Schotterweg mit einer Rechtskurve am Waldrand weiter. Nach einer weiteren Bank kommen wir zu einem befestigten Weg, dem wir mit den beiden genannten Markierungen scharf nach links bergauf folgen. Der grüne Strich verlässt uns dann, wir bleiben auf dem Rotringweg. An einer weiteren Wiese schwenkt unser Fuhrweg etwas nach rechts; wir gehen hier aber geradeaus auf einem schmalen Fußweg weiter; dieser geht am Rand der Wiese entlang. Nun folgt im Wald eine steilere Wegstrecke. Man folgt den Zeichen Roter Ring und befindet sich immer in der Nähe der Hangkante. Rechts geht man an einem ersten Felsen vorbei, dann steigt man ziemlich steil zu einem zweiten und zu einem dritten Felsgebilde hinauf. Wir befinden uns nun auf der Geißkirche. Zwischen dem  zweiten und dem drittem Felsen kann man links (mit Vorsicht!) zu einer Aussichtsstelle hingehen.

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Abb. 4: Die Felsen der Geißkirche

Wir sind nun ganz  oben an der Hangkante und laufen auf dem Waldpfad weiter. An einer ganz kleinen Waldwiese (hier steht ein Wegweiser in Richtung Düsselbacher Wand) geht es kurz nach links und dann wieder nach rechts. Unser Rotringweg führt nun in dunklem Fichtenwald um einen Berg herum. Unser Weg erreicht schließlich einen breiteren Weg, an dem an einer Art Bergsattel von rechts unten die Blaukreuz-Markierung herankommt. Wir folgen ihr ab hier bis Vorra. Wir marschieren zunächst etwas nach links weiter. Bald geht es wieder bergab (gut mit Blaukreuz“ markiert). Nach einer Rechtskurve kommt man zu einem Schild „Lochfels“. Es lohnt sich die paar Schritte nach links zu ihm hinzugehen (Aussicht). Unser Weg schlängelt sich dann durch Gebüsch weiter bergab. Nach einem ziemlich steilen Abstiegsstück gelangt man zu einem Querweg, der mit dem uns bereits bekannten „Grünstrich“ markiert ist. Auf diesem Weg laufen wir nach rechts zum Ortsbeginn von Vorra.

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Abb. 5: Ausblick von der Geißkirche

Dort kommen wir unten im Talgrund zur Zelchstraße, folgen dieser aber an der Kreuzung nicht nach rechts in den Ort hinein, sondern gehen im „Eschenbacher Weg“ nach links. Wir wandern nun auf einem etwa zwei Meter breiten geschotterten Geh- und Radweg (ohne Markierung!) im Pegnitztal entlang, meist in der Nähe des Flusses. Unser Weg führt uns nahe bei Düsselbach und Alfalter vorbei. Beide Orte liegen auf der anderen Flussseite. Ab der Brücke von Alfalter begleitet uns die Markierung „Gelber Punkt“. Ab hier wird der Weg etwas schmäler, führt über die Bahngleise weg und in Gleisnähe weiter. Er schwenkt dann leicht nach links zu den ersten Häusern von Eschenbach hin. Geradeaus kommt man zu der Pegnitzbrücke. Ab hier gehen wir auf dem uns bereits bekannten Weg zum Bahnhof Hohenstadt.

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Abb. 6: Felsmonolith am Rotringweg

 

Einkehrtipp für die Halbtagswanderung zur Geißkirche

 

Gasthof Engel  (Lehr) Eschenbach.

Öffnungszeiten: Montag ist Ruhetag. Sonst täglich durchgehend geöffnet. Mittagstisch von 11,30 bis 14 Uhr; an Samstagen und Sonntagen gibt es durchgehend warmes Essen.

Telefon: 09154-8120.

Essen und Trinken: Das Bier der Brauerei Scherdel (von Hof) ist unter dem Großbrauerbieren eines der besten. Solide Küche, man findet beispielsweise auf der Speisekarte: Lammbraten, Schweinebraten, Lammhaxe, Sauerbraten, Hirschbraten, alles mit Klößen und Salat, ferner Schnitzel, Blut- und Leberwurst. Fast immer bekommt man auch Kuchen.

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Abb. 7: Gemütlicher Rückweg im Pegnitztal 

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